Allgemeines zur Eigenblutbehandlung (Übersicht)
Die Behandlung mit Eigenblut ist als naturheilkundliche Therapieform ebenso alt wie die Medizin selbst. Die Eigenbluttherapie gab es bereits im alten China und im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie bei verschiedenen Krankheiten empfohlen Im Jahre 1905 erkannte der Chirurgen August Beier, daß sich bei Knochenbrüchen bildende Hämatome (Blutergüsse) zur Heilung der Fraktur beitragen. Heute gehört die Eigenblutbehandlung zur alltäglichen Therapieform zahlreicher Therapeuten.
Da das Blut des Patienten seine körpereigene Information über durchgemachte Krankheiten enthält, gibt man das Eigenblut zur Mobilisierung der körpereigenen Immunkräfte. Das eigene Blut wird entnommen und als eine Art Fremdkörper intramuskulär unmittelbar danach wieder injiziert. Die Folge ist eine sofortige Aktivierung des Immunsystems.
Das Eigenblut kann auch durch Anreicherung mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika verändert werden. Vor allem bei Asthma, Ekzemen und allergischen Reaktionen wird heute die Eigenblutbehandlung angewendet.
Die Eigenblutbehandlung ist schon seit Jahrtausenden als Reiztherapie bekannt und wird auch heute noch – in den 1930er-Jahren wieder eingeführt und vorangetrieben durch den berühmten Chirurgen August Bier (1861 – 1949)* – zur Reiz- bzw. Umstimmungstherapie eingesetzt, die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert und so die Selbstheilungstendenz fördert.
Bei der Eigenblutbehandlung werden dem Patienten 2 bis 5 ml Blut aus der Armvene entnommen und dann in den Gesäßmuskel injiziert. Das injizierte Blut wird nun vom Gewebe als pathogener (= krank machender) Reiz angesehen. Grund dafür ist, dass die im Blut befindlichen Eiweißstoffe durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers geringfügig verändert werden und dann im Organismus eine Reaktion bewirken, die ausreichend ist, um die an der Immunabwehr beteiligten Zellen zu mobilisieren. Es treten Abwehrmaßnahmen im Sinne einer milden Entzündung auf. So hat man festgestellt, dass nach einer Eigenblutbehandlung eine Leukozytose auftritt. Insgesamt wird also eine Situation herbeigeführt, in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen.
Die Eigenblutbehandlung macht sich somit die Arndt-Schulz’sche Regel zum Grundsatz, wonach schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge anfachen, mittelstarke sie fördern, starke sie hemmen und stärkste sie aufheben.
Einsatzgebiete der Eigenbluttherapie
Akute und chronische Allergien – unabhängig von ihrer Erscheinungsform, Entzündliche Hauterkrankungen (Ekzem, Neurodermitis, Dermatitis, Nesselsucht…), Infektanfälligkeit, etc.
Allgemeines zur Eigenblutbehandlung
Die Behandlung mit Eigenblut ist als naturheilkundliche Therapieform ebenso alt wie die Medizin selbst. Die Eigenbluttherapie gab es bereits im alten China und im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie bei verschiedenen Krankheiten empfohlen Im Jahre 1905 erkannte der Chirurgen August Beier, daß sich bei Knochenbrüchen bildende Hämatome (Blutergüsse) zur Heilung der Fraktur beitragen. Heute gehört die Eigenblutbehandlung zur alltäglichen Therapieform zahlreicher Therapeuten.
Da das Blut des Patienten seine körpereigene Information über durchgemachte Krankheiten enthält, gibt man das Eigenblut zur Mobilisierung der körpereigenen Immunkräfte. Das eigene Blut wird entnommen und als eine Art Fremdkörper intramuskulär unmittelbar danach wieder injiziert. Die Folge ist eine sofortige Aktivierung des Immunsystems.
Das Eigenblut kann auch durch Anreicherung mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika verändert werden. Vor allem bei Asthma, Ekzemen und allergischen Reaktionen wird heute die Eigenblutbehandlung angewendet.
Die Eigenblutbehandlung ist schon seit Jahrtausenden als Reiztherapie bekannt und wird auch heute noch – in den 1930er-Jahren wieder eingeführt und vorangetrieben durch den berühmten Chirurgen August Bier (1861 – 1949)* – zur Reiz- bzw. Umstimmungstherapie eingesetzt, die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert und so die Selbstheilungstendenz fördert.
Bei der Eigenblutbehandlung werden dem Patienten 2 bis 5 ml Blut aus der Armvene entnommen und dann in den Gesäßmuskel injiziert. Das injizierte Blut wird nun vom Gewebe als pathogener (= krank machender) Reiz angesehen. Grund dafür ist, dass die im Blut befindlichen Eiweißstoffe durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers geringfügig verändert werden und dann im Organismus eine Reaktion bewirken, die ausreichend ist, um die an der Immunabwehr beteiligten Zellen zu mobilisieren. Es treten Abwehrmaßnahmen im Sinne einer milden Entzündung auf. So hat man festgestellt, dass nach einer Eigenblutbehandlung eine Leukozytose auftritt. Insgesamt wird also eine Situation herbeigeführt, in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen.
Die Eigenblutbehandlung macht sich somit die Arndt-Schulz’sche Regel zum Grundsatz, wonach schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge anfachen, mittelstarke sie fördern, starke sie hemmen und stärkste sie aufheben.
Einsatzgebiete der Eigenbluttherapie
Akute und chronische Allergien – unabhängig von ihrer Erscheinungsform, Entzündliche Hauterkrankungen (Ekzem, Neurodermitis, Dermatitis, Nesselsucht…), Infektanfälligkeit, etc.