Die Chirotherapie ist die Lehre von funktionellen Störungen am Skelettsystem. Sie diagnostiziert nicht nur die funktionellen Störungen, sondern sie gibt dem Therapeuten die Möglichkeit, nur mit seinen Händen und den entsprechend erlernten Techniken diese funktionellen Störungen zu beseitigen.
Beschwerden, meist schmerzhafte Bewe- gungseinschränkungen, führen Sie zu uns. Dabei ist meistens die Hals-, Brust- oder die Lendenwirbelsäule betroffen.
Die Chiropraktik wird auch als manuelle Therapie bezeichnet. Sie hat sich aus der amerikanischen Osteopathie entwickelt, war aber in ihren Ursprüngen schon im alten Ägypten bekannt. Es war ursprünglich eine Handgrifftherapie, die von Laien ausgeführt wurde. Durch bestimmte Handgriffe werden gegeneinander verschobene oder verrenkte Wirbelkörper oder andere Gelenke wieder “eingerichtet”.
Alle Wirbel sind über Gelenke miteinander verbunden und so für die Beweglichkeit der Wirbelsäule verantwortlich. Zwischen den Wirbeln treten Nerven aus der Wirbelsäule, um zu den inneren Organen und dem Bewegungsapparat zu gelangen und die Sinnesorgane wie auch die Haut zu versorgen. Veränderungen in den Gelenken betreffen auch diese Nerven. Durch kleine Verschiebungen und Verrenkungen kann das Zwischenwirbelloch verengt sein. Der Nerv wird eingeklemmt und geschädigt. Durch die Nervenreizung können nachfolgend Organstörungen entstehen. Häufig treten starke Schmerzen durch Blockierungen der Gelenke auf. Die meisten Wirbelverschiebungen sind auf Haltungsschäden zurückzuführen. Die Chiropraktik wird vor allem in der Therapie von Schmerzen oder von Fehlfunktionen innerer Organe angewendet, die durch diese Reizung ausgelöst werden.
Der Chiropraktiker mobilisiert und manipuliert die Gelenke. Das bedeutet, dass er sie ohne viel Kraftaufwand mittels bestimmter Handgriffe in ihre alte Position bringt und somit wieder beweglich macht. Günstig für einen Erfolg der Therapie ist die anschließende Krankengymnastik, bei der der Patient aktive oder passive Bewegungen unter Anleitung ausführt. Die betroffenen Muskeln werden aktiv angespannt und anschließend durch den Therapeuten gedehnt.
Die heutige Chiropraktik ist wissenschaftlich voll anerkannt. Sie sollte jedoch nur von Ärzten und ausgebildeten Chiropraktikern ausgeführt werden, da ein einziger falscher Griff zu schweren Schäden an der Wirbelsäule und in schlimmen Fällen auch zu Lähmungserscheinungen führen kann. Angewendet wird die Therapie bei Funktionseinschränkungen der Wirbel oder anderer Gelenke. Auch andere Probleme des Bewegungsapparates können vom Chiropraktiker behandelt werden, vor allem bei Patienten mit chronischen Schmerzen am Bewegungssystem.
Chirotherapeutische Behandlungsmethoden
Sanfte Chirotherapie mit Mobilisations-, Zug- und Impulselementen an Wirbelsäule und Gelenken
Muscle-Energy-Technik (Mitchell)
diverse osteopathische Weichteil-Techniken
Gezieltes Muskeltraining rundet die Behandlung ab und schützt vor erneuten Beschwerden.
Wann hilft Chirotherapie?
Bei schmerzhaften Störungen der Hals-, Brust- und Lenden-Wirbelsäule und der Gelenke
Bei Folgezuständen von Sportverletzungen
Bei reflektorischen Beschwerden aufgrund innerer Erkrankungen.
Entgegen der Meinung vieler Laien ist die Chirotherapie absolut ohne Nebenwirkungen. Ein regelmäßiger therapeutischer Eingriff gilt als Vorbeugungsmaßnahme gegen starke Schmerzen in der Wirbelsäule. Diese wird natürlich NICHT gedehnt oder in irgendeiner Art und Weise verletzt!


